Stundensatz berechnen: Rechner für Selbstständige

Der häufigste Fehler beim Start in die Selbstständigkeit: den alten Stundenlohn als Angestellter mit dem Stundensatz als Selbstständiger zu verwechseln. Rechne hier aus, was du wirklich verlangen musst.

€Was du zum Leben brauchst, nach Steuern und Versicherungen.

h

€Beispielwert. Trag hier deine echten Beiträge ein.

€Software, Telefon, Büro, Fahrten, Versicherungen fürs Business.

%Grobe Schätzung. Dein Steuerberater kann dir deinen Satz nennen.

Wochen

WochenZusätzlich rechnet der Rechner 2 Wochen für Feiertage ein.

%Buchhaltung, Akquise und E-Mails kannst du keinem Kunden berechnen.

Dein Mindest-Stundensatz

–

netto, also zzgl. Umsatzsteuer, falls du sie berechnest

Nötiger Jahresumsatz
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Abrechenbare Stunden pro Jahr
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Davon Rücklage für Steuern pro Jahr
–

So rechnet der Rechner

  1. Zu deinem Wunsch-Einkommen kommen Kranken-, Pflege- und Rentenvorsorge. Als Selbstständiger zahlst du sie komplett selbst.
  2. Darauf rechnet der Rechner die Rücklage für die Einkommensteuer auf. Das Ergebnis ist der Gewinn, den du brauchst.
  3. Dazu kommen deine Betriebskosten. Zusammen ergibt das den nötigen Jahresumsatz.
  4. Von 52 Wochen gehen Urlaub, Krankheit und rund zwei Wochen Feiertage ab. Von der übrigen Zeit kannst du nur einen Teil abrechnen, denn Buchhaltung, Akquise und E-Mails bezahlt dir niemand.
  5. Jahresumsatz geteilt durch abrechenbare Stunden ergibt deinen Mindest-Stundensatz.

Warum das Ergebnis höher ist, als du denkst

Als Angestellter zahlt dein Arbeitgeber die Hälfte der Sozialversicherung, Urlaub und Krankheitstage laufen einfach weiter. Als Selbstständiger trägst du all das selbst. Dazu kommt, dass kaum jemand 40 Stunden pro Woche abrechnen kann. Deshalb liegt ein fairer Stundensatz oft beim Zwei- bis Dreifachen des früheren Stundenlohns.

Häufige Fragen zum Stundensatz

Ist der Stundensatz netto oder brutto?

Der Rechner zeigt den Nettobetrag. Wenn du Umsatzsteuer berechnest, kommt sie noch obendrauf. Als Kleinunternehmer berechnest du keine Umsatzsteuer.

Welche Auslastung ist realistisch?

Am Anfang eher 50 bis 60 Prozent, weil du viel Zeit in Akquise steckst. Mit festen Kunden sind 70 bis 80 Prozent möglich. Mehr ist selten nachhaltig.

Was, wenn der Stundensatz zu hoch für meinen Markt ist?

Dann lohnt es sich, das Angebot zu überdenken statt den Preis zu senken: eine schärfere Zielgruppe, Pakete statt Stunden, oder Leistungen, die mehr Wert schaffen.

Der Rechner liefert eine Orientierung und ersetzt keine Steuerberatung.