Geschäftsidee prüfen: Lohnt sich dein Online-Business?

Die meisten Gründungen scheitern nicht am Gewerbeamt, sondern daran, dass zu wenige Menschen das Angebot kaufen wollen. Deshalb kommt der Test vor dem Papierkram. Das kostet ein paar Wochen, spart aber oft Monate und viel Geld.

Phase 1 in 6 Schritten

  1. Angebot in einem Satz. Für wen ist es, welches Problem löst es, und was ist anders als bei den anderen? Wenn das nicht in einen Satz passt, ist die Idee noch nicht scharf genug.
  2. Zielgruppe konkret machen. Nicht „alle Frauen ab 30“, sondern ein Mensch, den du beschreiben kannst: Was tut er, was nervt ihn, wo sucht er nach Lösungen?
  3. Nachfrage prüfen. Wird nach deinem Thema bei Google gesucht? Gibt es Wettbewerber? Wettbewerb ist übrigens ein gutes Zeichen, denn er zeigt, dass es einen Markt gibt.
  4. Mit echten Menschen sprechen. Fünf bis zehn Gespräche mit möglichen Kunden bringen mehr als jede Umfrage. Frag nach ihrem Problem, nicht nach deiner Idee.
  5. Zahlungsbereitschaft testen. Eine Warteliste, eine Vorbestellung oder ein kleiner Testverkauf zeigen, ob Interesse auch zu Geld wird.
  6. Grob rechnen. Was kostet dich ein Produkt oder eine Stunde, was kannst du verlangen, und wie viele Verkäufe brauchst du im Monat? Der Stundensatz-Rechner hilft dir dabei.

Nebenberuflich starten?

Viele starten neben dem Job, und das ist eine gute Idee: Du testest ohne Druck und hast ein festes Einkommen. Prüfe vorher deinen Arbeitsvertrag. Oft musst du eine Nebentätigkeit anzeigen, und für dieselbe Branche wie dein Arbeitgeber gelten meist strengere Regeln.

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Wo stehst du gerade?

Der Startness-Check zeigt dir in drei Minuten, was in deiner Gründung schon erledigt ist und was als Nächstes dran ist.